Die beste Zeit zum Surfen in den Malediven fällt mit dem Winter der Südhemisphäre zusammen, d.h. in die Monate März bis Oktober. In dieser Zeit sorgen die Stürme der roaring forties für die größten Swells im Inselarchipel. Die größten Wellen sind in den Monaten Juni, Juli und August zu erwarten. In dieser Zeit herrscht meistens den ganzen Tag lang offshore Wind.
Das Inselparadies wird also von den gleichen Swells wie Indonesien bedient, mit dem Unterschied, dass in den Malediven wegen der höheren geographischen Breite und der Offenheit nach Südosten der Surf etwas sanfter und nicht so hardcore ist. Die typische Welle der Malediven erinnert mehr an einen Pointbreak als an eine geradlinige Welle, mit Wellenhöhen zwischen 3 und 6 Fuß, die nach vielen Manövern rufen und auch einigen kleinen Tubes. Da ist für jeden `was dabei! Das tote und flache Riff ist alles andere als scharf und viel harmloser als sein indonesischer Verwandter. Grundberührung kommt nur selten vor, es sei denn man surft bei extremer Ebbe.
Surfing in den Malediven wird durch den Nordost- und Südwest-Monsun beeinflusst. Während des Nordost-Monsuns (Februar bis April) sind die Bedingungen optimal in den " South Outer Atolls ", von Mai bis Oktober während der Südwest-Monsunphase ist das beste Surfgebiet das " North Atoll Male ".
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